Lungenkrebs-Stiftung — Forschen fürs Leben

Forschung & Wirkung

Forschung, die weiterführt.

Wir fördern Forschung gegen Lungenkrebs und Mesotheliom – vorwiegend am Universitätsspital Zürich. Damit aus wissenschaftlichen Erkenntnissen neue Möglichkeiten für Diagnose und Behandlung entstehen.

Forschende bei der Arbeit in einem medizinischen Labor

Stand 2024

Forschung langfristig möglich machen

Die Stiftung verbindet kontinuierliche Förderung mit direkter Nähe zu Forschung und Klinik.

Jährlich investiert die Stiftung mehr als CHF 600’000 in Projekte zur Früherkennung und Behandlung von Lungenkrebs und Mesotheliom.

17

unterstützte Forschungsprojekte

11

geförderte Forschende

CHF683’327

Forschungsbeiträge im Jahr 2024 ausgerichtet

CHF5,5 Mio.

in den letzten zehn Jahren in die Lungenkrebsforschung investiert

Zahlen gemäss Jahresbericht 2024 · Quellen anzeigen
  1. 17 Forschungsprojekte und 11 Forschende: Jahresbericht 2024, S. 3
  2. CHF 683’327 Forschungsbeiträge: Jahresbericht 2024, S. 37
  3. Mehr als CHF 600’000 jährlich und CHF 5,5 Mio. in zehn Jahren: SAKF Falzflyer 06/2026, S. 2–3

Geförderte Forschung

Drei Projekte im Fokus

Einblicke in aktuelle und kürzlich unterstützte Arbeiten – mit klarer Trennung zwischen Projektresultaten und allgemeinen Stiftungskennzahlen.

Pipette und Reagenzgläser in einem Forschungslabor

Diagnostik

Präzisere Diagnose kleinster Lungenveränderungen

Das USZ setzt als erstes Zentrum Europas eine robotisch geführte Bronchoskopie mit 3D-Bildgebung ein, um Gewebeproben aus schwer erreichbaren Lungenbereichen sicherer zu entnehmen.

Ph.D. PD Dr. med. Thomas Gaisl

>400

Biopsien mit der neuen Technologie

Jahresbericht 2024, S. 20–21

89 %

diagnostische Ausbeute im beschriebenen Projekt

Jahresbericht 2024, S. 20–21

65 → 35 Min.

durchschnittliche Eingriffszeit im Projektverlauf

Jahresbericht 2024, S. 20–21

Früherkennung

Lungenkrebs-Screening – Bluttest als Frühwarnsystem

Menschen mit erhöhtem Risiko werden per Lungen-CT untersucht. Ergänzend prüft das Team, ob ein einfacher Bluttest künftig helfen kann, Lungenkrebs noch früher zu erkennen.

Prof. Dr. med. Isabelle Schmitt-Opitz, Dr. sc. hum. Michaela B. Kirschner

Quelle: Jahresbericht 2024, S. 16–19

Diagnostik

Welche Biopsie-Methode liefert die zuverlässigsten Proben?

Eine Studie vergleicht zwei Techniken der Gewebeentnahme bei Lungenknoten, um herauszufinden, welche Methode für Diagnose und Behandlungsplanung am zuverlässigsten ist.

Dr. med. Carolin Steinack

Quelle: Jahresbericht 2023, S. 14–15

Menschen

Hinter jeder Erkenntnis steht ein Team

Forschende verschiedener Fachrichtungen arbeiten gemeinsam an früherer Erkennung und verbesserten Behandlungsmöglichkeiten.

Prof. Dr. med. Isabelle Schmitt-Opitz

Klinikdirektorin, Leiterin Lungen- und Thorax-Onkologiezentrum USZ

PD Dr. med. Thomas Gaisl, PhD

Forschungsprojekt robotisch-assistierte Bronchoskopie

Dr. med. Carolin Steinack

Forschungsprojekt Diagnostik peripherer Lungenknoten

Dr. sc. hum. Michaela B. Kirschner

Forschungsprojekt Lungenkrebs-Screening

Medizinische Illustration von Lunge und Atemwegen

Pilotstudie Früherkennung

Lungenkrebs früher erkennen

Das Universitätsspital Zürich bietet im Rahmen einer Pilotstudie ein kostenloses Low-Dose-CT-Screening an. Das Angebot richtet sich gemäss bestehender Website an Raucherinnen und Raucher zwischen 55 und 74 Jahren, die während 30 Jahren täglich mindestens eine Packung Zigaretten geraucht haben.

Nach einer telefonischen Vorabklärung erfolgt die medizinische Information direkt durch das Studienteam. Weitere Untersuchungen werden nicht durch die Studie übernommen.

Kontakt zur Pilotstudie

Lungenkrebs-Screening@usz.ch

Angaben gemäss bestehender offizieller Website. Teilnahmebedingungen und Verfügbarkeit vor dem Relaunch nochmals bestätigen.

Für Forschende

Forschungsanträge einreichen

Gefördert werden Projekte mit hoher Relevanz für Lungenkrebs und Mesotheliom. Im Fokus stehen Vorhaben am Universitätsspital Zürich; in ausgewählten Fällen prüft die Stiftung auch hochwertige Anträge von ausserhalb des USZ oder des Kantons Zürich.

  • Medizinische Relevanz
  • Hohe Forschungs- und Methodenqualität
  • Innovationspotenzial
  • Ethische Standards

Die Beurteilung stützt sich auf die Expertise des Stiftungsrats und erfahrene internationale Fachgutachter:innen.

Frist
Mitte August für das Folgejahr
Antragsformular
Auf Anfrage per E-Mail

Auswahlkriterien gemäss SAKF Falzflyer 06/2026, S. 7. Frist und Antragsverfahren vor dem Relaunch nochmals bestätigen.